Kurs “Häusliche Pflege”
Veröffentlicht am 5. Nov 2011 von M.Rosenthal
Veröffentlicht am 5. Nov 2011 von M.Rosenthal
Veröffentlicht am 17. Okt 2011 von M.Rosenthal
Als gemeinsame Veranstaltung der Kreisverbände Gifhorn-Nord und Süd referierte am Donnerstag, den 3.11.2011 in der Grundschule Wesendorf Herr Dr. Ulrich Scheel, Facharzt für Kinder-und Jugendpsychiatrie und-psychotherapie an der Seepark Klinik Bad Bodenteich.
Dr.Scheel erklärte Gründe , die zur Entstehung von Essstörungen wie z.B. Magersucht, Bulemie oder Adipositas führen können und hartnäckige, schwere Erkrankungen sind. Magersucht beispielsweise ist eine herbeigeführte Hungersnot, durch die der Salz-und Wasserhaushalt lebensbedrohlich durcheinander gebracht wird. Die Bulimie ist nicht so augenscheinlich erkennbar und wird oft nicht öffentlich. Essstörungen haben nicht nur eine einzige Ursache und erfordern unterschiedliche Behandlungen. Dr. Scheel erklärt hierzu die medizinische Behandlung, die Psychotherapie als Suche nach der Ursache, die Esstherapie mit ausgewogener Ernährung und Tagesgestaltung sowie die therapeutische Gemeinschaft (Gesprächsgruppen)
Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung ist bedeutend. Ursachen kann genetische Veranlagung sein, bisherige Lebenserfahrungen, gesellschaftliche Schönheitsideale.
Veröffentlicht am 7. Jan 2011 von M.Rosenthal
.„Ein wirklich gelungener Abend!“. Da waren sich die etwa 100 ausschließlich weiblichen Gäste einig, die am 22.03.2011 einem gemeinsamen Angebot der beiden Kreisverbände der LandFrauenvereine Gifhorn Nord und Gifhorn-Süd , der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. und der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Gifhorn gefolgt waren.
Im Saal des Kreiskrankenhauses Gifhorn referierte Chefarzt Dr. Thomas Dewitz, unterstützt von Hebamme Renate Weichsler, rund um das Thema Beckenboden.
Die Wahrscheinlichkeit, aufgrund eines nicht mehr optimal funktionierenden Beckenbodens unter Inkontinenz zu leiden, ist lt. Dr. Dewitz höher als eine Erkrankung an Bluthochdruck, Depressionen oder der Diabetes.
Die Aufzählung der Symptome bis hin zu Partnerproblemen und zur sozialen Isolation der Betroffenen macht deutlich, wie sehr Lebensqualität durch Inkontinenz verloren gehen kann. Es ist immer erforderlich, den Einzelfall in den Vordergrund zu stellen und herauszufinden, ob das Ändern von Verhaltens-und Trinkgewohnheiten Besserung bringen kann oder ob die Beckenbodenmuskulatur als letzte Möglichkeit durch eine Operation wieder zu stärken ist.
Nicht nur Inkontinenz, sondern auch die Senkung der vom Beckenboden gehaltenen Blase oder Gebärmutter sind Auswirkungen einer Beckenbodenschwäche. Auch die möglichen Ursachen sind individuell und können zum Beispiel in muskulärer Schwäche, übermäßiger körperlicher Arbeit, vielen Schwangerschaften liegen.
Begleitend veranschaulicht Dr. Dewitz mit Bildern zur Beckenbodenanatomie seine Erklärungen, erläutert verschiedene Untersuchungsmethoden-und Geräte.
Als mögliche Therapie haben dann alle Anwesenden Gelegenheit, sinnvolle und praktische Übungen für die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur gemeinsam mit Hebamme Renate Weichsler auszuprobieren. Dr. Dewitz spricht auch weitere Therapien mit Medikamenten, medizinischen Hilfsmitteln und Methoden einer Operation an und beantwortet anschließend noch Fragen seiner aufmerksamen und interessierten Zuhörerinnen.
Im Anschluss sind alle eingeladen, sich an einem von Mitarbeiterinnen des Krankenhauses zubereiteten vielfaltigem und schmackhaften Buffet zu bedienen.
Veröffentlicht am 1. Mrz 2010 von H.Lippel
An den Vortrags-Abenden
“Wenn die Seele leidet – Depressionen verstehen und Hilfen vermitteln ” und
“Licht am Ende des Tunnels – praktische Hilfen aus der Depression ”
wurde ein hochaktuelles Thema angefasst, welches auf reges Interesse bei jeweils ca. 80 Zuhörerinnen stieß.
Mittlerweile sind es Millionen von Bundesbürgern, die eine depressive Phase durchmachen oder als Angehörige betroffen sind, wobei Alter, Geschlecht oder gesellschaftliche Stellung keine Rolle spielen.
Mit den Referenten Dr. Peter Schlegel vom sozialpsychiatrischen Dienst Braunschweig und Bettina Brandes, Fachärztin für Psychiatrie aus Braunschweig, waren zwei sehr kompetente Referenten vor Ort, die sich sehr gut ergänzten und auf die Problematik und das Verstehen dieser Krankheit aufmerksam machten.
Mittlerweile ist Depression kein Tabuthema mehr und so wurden Fragen über Erscheinungsbild, erste Anlaufstellen, Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten geklärt.
Wir wurden darüber informiert, dass nicht jede negative Stimmung eine Depression sei. Bei ernsthaft Erkrankten würden etwa 10% zum Suizid neigen, jedoch mit ärztlicher Unterstützung (stationär oder ambulant, mit Medikamenten oder Gesprächen) sei eine Heilung möglich.
Wir hoffen, dass diese Vortragsreihe mehr zum Verständnis über die Krankheit beigetragen hat und freuen uns auf die nächsten Termine im Herbst.
Veröffentlicht am 30. Jun 2009 von K.Urban
Für diejenigen, die noch mehr wissen wollen: