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Dreiländereck - Landfrauen reisen in die Genussregion

03.07.19 Eine der diesjährigen vier Studienreisen des Kreisverbandes der LandFrauenvereine Gifhorn e. V. führte die LandFrauen und auch einige „Landmänner“ in das sogen. Dreiländereck. Mit dem fast vollbesetzten Bus ging es bei bedecktem Himmel zum ersten Reiseziel, nach Straßburg, in die europäische und elsässische Hauptstadt in der kleinsten Region Frankreichs.

Reisegruppe um Friedhilde Schulze in Brüssel

Der nächste Tag begann mit der Besichtigung des Europäischen Parlaments in Straßburg, hier treffen 785 Abgeordnete aus 28 Ländern der Europäischen Union zusammen.
Während der anschließenden Stadtführung, teils mit dem Bus, teils zu Fuß kam die Reisegesellschaft an dem Gebäude des Europarates, an der Einkaufsmeile mit über 90 Geschäften, an der Musikhochschule, an der Mediathek, am Kinopalast, am Börsenplatz und am Yachthafen und an dem Anleger für Fluss-Kreuzfahrtschiffe, vorbei.
Es folgte ein anschließender Rundgang um das weit sichtbare Wahrzeichen der UNESCO-geschützten Altstadt, des Straßburger Münsters = Cathedrale Notre-Dame. Ein absolutes Meisterwerk der romanisch-gotischen Baukunst, die 142 Meter hohe Turmspitze galt bis zum 19. Jh. als größtes Bauwerk der Christenheit.
Während der Schifffahrt auf der Ill mussten mehrere Schleusen passiert werden, die Fahrt führte durch das Gerberviertel, die wilhelminische Neustadt und das Europaviertel.

Weiter ging es nach Colmar, auch, wegen der zahlreichen Kanäle, Klein Venedig genannt. Eine blumengeschmückte Altstadt mit eindrucksvollen Fachwerkhäusern und vielen kleinen Geschäften laden zum Bummeln ein. Die entspannenden Spaziergänge durch die bezaubernden Kleinstädte Ribeauville und Riquewihr ließen den Tag ausklingen.

Der nächste Tag führte auf die wohl schönste Panoramastraße Europas, auf die Route des Cretes, die Vogesenkammstraße. Ein kurzer Halt an der Deutsch-französischen Gedenkstätte Vieil Armand, dem Hartmannswillerkopf. In einem Restaurant am Schluchtpass, Col de la Schlucht, wurde ein landestypisches Melkeressen mit dem traditionellen Münsterkäse verzehrt. Es folgte die Besichtigung mit anschließender Verkostung einer Käserei, in der der Münsterkäse hergestellt wird.
Anschließend ein Rundgang durch die bereits 803 urkundlich erwähnte Stadt Mulhouse. Der hohe Europaturm bestimmt das Stadtbild. Sehenswert sind der Rest der mittelalterlichen Stadtmauer, das alte Rathaus aus dem 16. Jh., heute ein Museum und die Stephanskirche mit dem 97 m hohen Glockenturm.

Weiter ging es über die Weinstraße in die älteste Stadt der Schweiz, nach Basel zur Stadtführung. Die Stadt blickt auf eine mehr als 2.000jährige Geschichte zurück. Das historische Wahrzeichen der Stadt sind der große Marktplatz mit dem reich verzierten Rathaus aus rotem Sandstein. Das Rathaus ist ein Repräsentationsbau mit einem schönen Innenhof und den romantischen Arkaden auf dem Tor. Basel ist ein weltweites Zentrum der Chemie- und Pharmaindustrie und ein weltweites Messezentrum und Bankenplatz.

Auch der Rundgang durch die Universitätsstadt Freiburg, der südlichsten Großstadt Deutschlands, mit Besichtigung des Freiburger Münsters hinterließ einen bleibenden Eindruck. Das Freiburger Münster oder auch Münster Unserer Lieben Frau genannt, gilt als Wahrzeichen der Stadt und ist ein herausragendes bauliches Meisterwerk der Gotik, es ist seit 1827 Bischofskirche.

Weitere Highlights waren die Landschaftsfahrt durch den Kaiserstuhl, der Besuch des Kräuterhofs Burkheim, die Weingutbesichtigung mit anschließender Weinprobe in der Fauststadt Stauffen, die Schifffahrt auf dem Titisee, und die Kaffeepause im Bärental mit Herstellungs-Vorführung der berühmten Schwarzwälder Kirschtorte, die dann anschließend auch probiert werden konnte.
Diese eindrucksvolle interessante Reise bleibt allen Mitreisenden in guter Erinnerung.
Gegen Abend erreichten alle wohlbehalten wieder ihre Heimatorte.

weitere Fotos >>hier<<

Reisebericht von Brigitte Normann-Meyer >>hier<<